Quitten-Rosenblüten-Gelee
Ohhhh, so sinnlich und so köstlich, dass man ins Schwärmen gerät…

Zutaten für 11 Gläser à ca. 200 g:
1500 ml (1500 g) Bio Quittensaft (100%ig)
22 g Bio Pektine (z.B. Fruchtgel von Arche)
800 g Bio Gelierzucker 2:1
40 g frische Bio Duft (!) Rosenblütenblätter * (ungespritzt!)
Anstelle von Quittensaft kannst du auch Bio Apfelsaft (100%ig) verwenden. Schmeckt ebenso herrlich. Eine große Portion Liebe und Verträumtheit

Zubereitung
Arbeitszeit: 00:25:00
Koch-/Back-/Trockenzeit: 00:20:00

1. Die Gläser, in welche du das Gelee füllst, müssen sauber und steril sein.
Dafür tauche ich die sauberen Gläser kurz in sehr heißes Wasser und stelle sie kopfüber auf ein frisches fusselfreies Baumwolltuch. Neben jedes Glas den passenden Deckel griffbereit legen.

2. Die Duft-Rosenblütenblätter von Verunreinigung oder kleinen Tierchen befreien. Optimal mit einem weichen Pinsel säubern. Wasche sie bitte nur im Notfall mit Wasser. 
Sollten die Blütenblätter sehr groß sein, kannst du sie in kleinere Stücke zupfen.

3. Den Quittensaft in einen großen Topf füllen, und das Pektinpulver mit einem Schneebesen gut darin auflösen. Den Gelierzucker dazu tun, alles gut verrühren und aufkochen.
Ich nehme bei diesem Quittengelee Rezept bewusst etwas mehr Zucker als auf der Packung angegeben, um sicher zu gehen, dass das Gelee nicht zu flüssig wird.

4. Wenn das Gelee aufgekocht ist, eine Gelierprobe machen. 
Sollte sich Schaum bilden, diesen vorher mit einem Schaumlöffel abnehmen und in ein Gefäß tun. Das schmeckt kalt auch ganz lecker auf Brot, sieht aber im Glas nicht sehr schön aus.
Für die Gelierprobe einen TL der Masse auf einen Teller klecksen. Das Gelee sollte mit dem Abkühlen so fest werden, dass es nicht gleich vom Teller läuft, wenn man diesen kippt. Ist es zu flüssig, noch eine Weile weiter kochen und ggf. etwas mehr Zucker dazu geben.

5.Wenn das Gelee die für dich perfekte Konsistenz hat, kannst du kurz vor Ende des Kochvorgangs die Rosenblütenblätter hineintun und sie einmal kurz mit aufkochen lassen.
Nun alles rasch in die Gläser deiner Wahl füllen, diese oben am Rand mit einem sauberen, feuchten Tuch ganz sauber wischen, sofort verschließen und auf einer hitzebeständige Unterlage kopfüber abstellen. 
Beim Abfüllen empfehle ich dir, zügig und konzentriert zu arbeiten.
Je heißer du das Gelee abfüllst und je rascher du es verschließt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das nötige Vakuum entsteht und dein Gelee lange haltbar ist.

6. Wenn die Gläser am Abkühlen sind, kannst du sie nach einer Weile umdrehen. Im Laufe des Abkühlprozesses wirst du öfter ein “Plopp” hören. Das ist gut!

7. Wenn dein Gelee fertig ist, gibt´s nur noch eines zu tun: Beschrifte die Gläser und dekoriere sie liebevoll, wenn du magst.

Meine Tipps: Fülle dieses erlesene Gelee in besondere Gläser zum Verschenken. (Siehe Fotos oben: schöne Weckgläser, oder z.B. Henklegläser von Bormioli).Wenn der Inhalt genussvoll verspeist ist, bleibt kein Abfall, sondern ein praktisches Glas für z.B. Smoothie „To Go“…Verwendest du Schraubgläser, so kannst du diese mit hübschen Stoffhäubchen oder zurechtgeschnittenen Servietten bedecken und mit Stoffbändern verzieren. Dieses herrlich nach Rosen schmeckende Gelee eigenet sich auch bestens zum Veredeln von Desserts oder Kuchen. Wenn du es mit etwas Wasser verdünnst, wird es eine grandiose Soße zu Vanilleeiscreme.

Hier findet ihr passendes Zubehör:

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